Unser Jugendleiter

1994! Ein tolles Jahr!

Na gut, sicherlich haben in diesem Jahr auch der Japaner K. Öe den Literaturnobelpreis und Arafat den Friedensnobelpreis gewonnen, aber auch wir haben etwas dazu gewonnen.
Einen Jugendleiter, wie es kaum einen zweiten gibt (wir sind bester Hoffnung für alle anderen Jugendgruppen dieser Welt)!!!

Auch wenn es noch wesentlich mehr treffende Attribute gibt, um unseren Herrn Pick zu beschreiben, möchten wir uns an dieser Stelle auf 4 besonders hervorstechende, markante, augenscheinliche Eigenschaften beschränken.


1. Sportlich
sportlich

Wenn Sie sich jetzt alle von Ihrem anfänglichen Lachanfall beruhigt haben, möchten wir Sie bitten, uns die Möglichkeit zu geben, unsere Behauptung kurz zu untermauern.
Wie nebenstehendes Bild eindrucksvoll beweist, gab es sogar einmal eine Zeit, in der Herr Pick sich einfachen, anspruchslosen Sportarten wie Basketball widmete.
Das Sportverhalten hat sich im Laufe der Zeit jedoch dramatisch geändert. Was früher noch einen hohen Stellenwert hatte, musst solch actiongeladenen Sportarten wie nervenzerfetzendem Darten, armausleierndem Kickern und DER Trend-Sportart schlechthin: Extrem-Büostuhl-Drehing weichen. Aber auch andere extrem gefährliche, körperlich anspruchsvolle Dinge wie Wasser (-eis-) Tee schleppen, gehören für ihn zum täglichen Ganz-Körper-Workout.

Zugegeben, gelegentlich lässt er sich auch heute noch mal zum Fahrrad fahren hinreißen (dann allerdings ohne Eistee).
Jetzt kann man sportlich ja auch noch begrifflich anders auffassen. Im Sinne von sportlich-fair, auch da sticht Herr Pick weit aus der übrigen Masse heraus. Insbesondere durch seine umfangreichen Kenntnisse über Konfliktbewältigung (die er gerne im geeigneten Rahmen auch an seine Mitarbeiter weiter gibt) macht er sich auf diesem Gebiet verdient.


2. Handwerklich begabt
handwerklich begabt

Vielleicht wird auch diese Unterüberschrift bei Ihnen das ein oder andere Schmunzeln verursacht haben. Aber es stimmt, wir konnten es mit eigenen Augen beobachten und haben sogar bei einer dieser Gelegenheiten oben stehendes Beweisfoto geschossen.

Und ohne eine gewisse Unterstützung von Andreas, wäre unser Jugendzentrum heute vermutlich immer noch um eine schön gestaltete Disco, einen gestrichenen und dekorierten Flur und eine selbst gebastelte Großleinwand (nur so lohnt schließlich der Grand Prix de Eurovision de la Chanson) ärmer.

Aber auch wenn wir an dieser Stelle nicht allzu sehr ins Detail gehen wollen und uns deswegen sparen, aufzuzählen, wie toll er sägen, streichen, töpfern, schrauben, bohren, hämmern oder Sandschaufeln (Beachparty rules!) kann, muss doch zumindest unser Großprojekt des Thekenbaus an dieser Stelle Beachtung finden.
In schweißtreibender, mühevoller Kleinarbeit hat Andreas (unterstützt von zwei bezaubernden, fachkompetenten Mitarbeiterinnen) unter härtesten Bedingungen (unser bester Dank geht an dieser Stelle an die örtliche Filiale einer großen Baumarktkette, die uns mit ihrer bahnbrechenden Intelligenz und Kompetenz so manch einen Freitag versüßt hat) eine Theke gebaut, die sich sowohl in Alltag als auch Härtefällen wie Kinderdiscos bewährt hat und mittlerweile nicht mehr aus dem Design der Fuhr wegzudenken ist.


3. Der kreative Kopf
kreativ

Erste Idee die uns spontan bei dieser Überschrift gekommen ist (nachdem wir uns wohlweislich entschieden haben, das Foto zu dieser Kategorie unkommentiert wirken zu lassen) sind: tatatata: Pizzabrötchen! Wenn Sie sich jetzt fragen, was Pizzabrötchen mit Kreativität zu tun haben, dann hatten Sie vermutlich noch nie das Vergnügen sich zwischen bis zu 8 verschiedenen Sorten gefüllter Pizzabrötchen entscheiden zu können.
Bei ganz großen Kreativitätsflashes entspringt unseren Überlegungen auch schon mal Currywurst/Pommes/Majo (liebevoll auch Asischale genannt). Sie sehen... Aber Scherz bei Seite bei uns spielt Kreativität eine bedeutende Rolle.

Das beginnt bei der Mitgestaltung der inzwischen zum Kult avancierten Walder-Weihnachts-Wichtel, geht weiter über hochwertige Sangeskünste (ein GUTER ehrenamtlicher Mitarbeiter kennt dieses Liederbuch) bis hin zu diversen Bastelaktionen die mehr oder (realistisch betrachtet) weniger nützliche Dinge zur Folge hatten.

Ganz besonders kreativ geht es jedoch immer zu, wenn Andi die Idee zu einem neuen genialen Geburtstagsgeschenk hat. So gehören selbst entworfene Karten (Rettungsboje) zu den kleinsten seiner Übungen. Sozusagen zur Aufwärmphase. Richtig spannend wird es, wenn seine sagenumwogenen Dessertzubereitungsfähigkeiten (Wackelpudding/ Quarkspeise o.Ä.) mit der Idee des Geldverschenkens zusammentreffen. Auch auf Grund dieser Kreativitätsschübe gab es schon den ein oder anderen lustigen Nachmittag für den wir uns an dieser Stelle bei Andi bedanken wollen.

Ebenfalls sehr lustige Situationen hat uns Andis irgendwann entdeckter grüner Daumen beschert. Anfänglich tat Andi alles für seine neuen grünen Freunde, doch schon recht bald sollte sich rausstellen, dass es sich bei seinem grünen Daumen eher um eine Art römischen Imperatordaumens handelt.
In 6 von 10 Fällen bedeutete dieser Daumen wenigstens zu Beginn unserer grünen Phase den unausweichlichen Tod. So wurden arme unschuldige Kumquatschbäumchen durch einen Rettungsversuch buchstäblich totgerettet und unwiederbringlich zerstört. Aber immerhin lernt der kluge Sozialpädagoge aus seinen Fehlern und seither geht es stetig bergauf mit dem grünen Wohlbefinden in der Fuhr.


4. Unsinkbar
unsinkbar

Bevor Sie jetzt losspurten, um im Duden nachzuschlagen, ob es sich hierbei um ein legitimes deutsches Wort handelt, nehmen wir Ihnen jetzt einfach vorweg, dass es nicht existiert, aber das passenste ist, das uns zu unserem letzten Bild und der dazu gehörigen Kategorie eingefallen ist.

Aber auch diesen Begriff kann man mehrdeutig verstehen. Zum einen kann man die Sache als unmittelbar mit sinkenden Dingen, folglich mit Wasser verbinden. Da hätten wir Segeln (Onverwacht Ahoi!), Kanu fahren (rosa Helme sind einfach DER Chic der modernen Mode), Schwimmen (auch mit Alarm, wegen unrechtmäßigem Überschwimmen eines Wellenbereichs), und viele andere Dinge, von denen nichts unseren Chef unterkriegen konnte. Eher im Gegenteil, er beschränkt sich lieber auf retten als auf selbst ertrinken ((o=)

Aber unsinkbar lässt sich auch methaphorisch betrachten. Stichwort: Internet-Surfen. Dies und den Computer als solches muss man auf jeden Fall auch noch in der Historie unseres Chefs vermerken. Denn zum einen hat er lange Zeit dafür gekämpft, dass unsere Einrichtung Computer bekommt um uns auch die neuen Medien zugänglich zu machen und zum anderen hat er sich auch von solchen technisch kaum durchschaubaren Maschinen hat er sich praktisch nie und fast gar nicht unterkriegen lassen (Originalzitat: "Kann mir mal jemand sagen, wie ich dieses komische...Ding wieder ausbekomme?") und beherrscht heute viele Dinge, die in der Unterhaltung und Wartung einer eigenen Homepage gipfeln.

Eng mit diesem neuen technischen Verständnis verknüpft ist Chefs Gebrauch eines Handys. Eigens angeschafft um (für seine Mitarbeiter) jederzeit erreichbar zu sein, ist er im Laufe der Zeit zu einem regelrechten Schnelltipper geworden (zu Beginn spielten wir mit dem Gedanken ihn zu "Wetten, dass...?" zu schicken, unter dem Titel "1 SMS pro Stunde").
Aber gut, wir wollen auch dieses Kapitel nun ruhen lassen.

Abschließend bleibt uns nur noch zu sagen, dass wir unseren Cheffe ganz arg gern haben, ihm viele, viele lustige Stunden und noch einiges mehr verdanken.

Und damit wollen wir auch abschließen: mit dem Dank und den besten Wünschen auf noch einige tolle Jahre mit diesem unendlich positivem, beglückendem "Wir-Gefühl".

P.S.: Bei den in Klammern stehenden Kommentaren handelt es sich um Anmerkungen unsererseits, die jedes mal mit einem Zwinkern gedacht sind und bei denen es nicht unbedingt nötig ist, dass Sie jede verstehen.
Für Rätsel und Fragen bitten wir an dieser Stelle um Entschuldigung!!!




Für alle diejenigen, denen das Lesen des gesamten Textes zu viel ist, lässt sich der Inhalt des Textes wie folgt zusammenfassen:



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