Kinderfreizeit Ochtersum 2010



An dieser Stelle gibt es einen aktuellen kurzen Bericht über die jeweiligen Tagesangebote. Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie.


Norddeich

1. und 2. Tag:

Die Hinfahrt verlief super, ohne Staus etc. Lediglich kurz vor dem Ziel irritierte uns das Navi: Es führte uns zuerst am Haus vorbei und meldete dann ca. 1 km später mitten in der Wildnis "Sie haben ihr Ziel erreicht."
Zeitgleich bekamen wir auch die SMS "Ihr seid gerade am Haus vorbei gefahren." Also machten wir kehrt und landeten so doch noch auf dem Hof Apfelherz. Die Zimmer wurden bezogen, der Küchendienst ging zum ersten Mal an die Arbeit und anschließend wurde viel gespielt.

Am 2. Tag stand unser erster großer Ausflug auf dem Programm. Wir fuhren nach Norddeich. Zuerst gingen wir in die Seehundaufzuchtstation. Anschließend wurden verschiedene Spielgeräte getestet und einige Kinder machten einen ersten Ausflug an den Strand. Abends versuchten wir uns dann in zwei Gruppen am "Fröbel-Kran" (an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an Herrn Sonnenberg), scheiterten aber, da der Boden in der Spielscheune sehr uneben war. Und danach machten wir noch eine Nachtwanderung von ca. 1,5 Stunden, bei der wir auch einige Frösche fanden.


Fröbel - Kran

3. Tag:

Heute fuhren wir Schwimmen. Abends wurde dann in 2 Gruppen noch einmal versucht, mit dem "Fröbel-Kran" einen Turm zu bauen. Diesmal schaften es beide Gruppen, den Turm komplett zu errichten. Als Belohnung wird es dann am nächsten Tag ein Eis geben.




Norddeich

4. Tag:

Heute ging es zum Schoppen nach Jever. Nachdem wir zuerst einige Schwierigkeiten hatten, die Geschäfte zu finden hatten wir dann aber doch noch die Möglichkeit, viel Geld auszugeben. Und selbstverständlich gab es das versprochene Eis.


Fröbel - Kran

5. Tag:

Nach dem vollen Programm der letzten Tage ging es heute einmal ruhiger zu. Es wurde ausgiebig den ganzen Tag lang gespielt. Viele Kinder nutzten den Tag zu einem ausgiebigen Besuch bei den Pferden der Nachbarin. Und irgendwie ging der Tag dann doch viel zu schnell um. Als Abendprogramm gab es dann noch einen Film zu sehen.


Vor der Schifffahrt

6. Tag:

Zuerst hatten wir ja die Befürchtung, dass uns das Wetter einen Strich durch unsere Programmplanung machen würde. Unsere für heute morgen vorgesehene Wattwanderung mussten wir leider auf morgen verschieben, da es heute morgen immer wieder regnete.
Und bei eher bescheidenem Wetter ging es dann nachmittags mit dem Kutter "Gorch Fock" raus zu den Seehundbänken. Alle waren zwar dick eingepackt, gefroren haben wir aber trotzdem. Bei einem Schaufang konnten wir die Lebewesen der Nordsee in Form einiger Fische, Muscheln und einem Krebs bewundern. Glücklicherweise bekamen wir dann auch noch Seehunde zu sehen. Und es wurde auch keiner richtig seekrank.

Und obwohl wir alle ziemlich geschafft waren stand uns heute noch ein weiteres Highlight der Freizeit bevor: Wir kletterten auf ein Windkraftwerk in 65m Höhe (297 Stufen). Von hier hatten wir trotz schlechtem Wetter eine tolle Aussicht.


Wattwanderung

7. Tag:

Heute ging es ab ins Watt. Und wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne schien. Einige Kinder nahmen hierbei sehr intensiven Kontakt mit dem Watt auf (ich hoffe, dass die Kleidung nachher noch zu reinigen war). Und nachdem unser Wattführer uns gezeigt hat, wie Ebbe und Flut entstehen (indem der Mond Betty um die Erde Natalie kreist, während die Sonne Lisa nur dasteht und scheint) ging es ab zum Aufwärmen zum Schwimmen in den Wellen. Und als Krönung des Tages ging es dann abends noch zum Essen in ein amerikanisches Restaurant.


Marmorierte Eier

8. und 9. Tag:

Nach diesem anstrengenden Vortag brauchten wir alles eine Auszeit. Deshalb wurde heute erst spät gefrühstückt und der restliche Tag stand dann jedem zur freien Verfügung. Leider musste auch schon gepackt werden, da es morgen auf die Heimreise geht. Abends wurden dann noch Eier gefärbt (echte Eier zum morgigen Frühstück und Plastikeier zum Mitnehmen nach Hause). Leider regnete es, sodass wir auf das Osterfeure, welches der Hausherr schon angerichtet hatte, letztendlich leider verzichten mussten. Aber wir konnten zumindest das Osterfeuer auf dem Nachbarhof aus der Ferne bewundern.

Am letzten Tag haben Anna und Lisa den Frühstückstisch liebevoll gedeckt. Auf eine Eiersuche im Garten mussten wir wegen des Wetters leider verzichten, aber die Kinder fanden das nicht ganz so tragisch. Nach einem letzten Packen ging es dann auf die Heimfahrt.
Wir hoffen, dass allen die Freizeit genauso viel Spaß gemacht hat wie uns.



Und zum Abschluss: DANKE an Anna und Lisa, die in den 9 Tagen rund um die Uhr im Einsatz waren. Ohne euch wäre diese Freizeit nicht so möglich gewesen.



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